Recallbase / Gedächtnis für Claude Code
Ein persistentes Gedächtnis für Claude Code
Claude Code startet jede Session bei null – du erklärst dieselbe Architektur, dieselben Entscheidungen, dieselben Stolperfallen wieder und wieder. Recallbase gibt deinem Agenten ein Gedächtnis, das über Sessions, Rechner und dein Team hinweg bestehen bleibt.
Das Problem: jede Session ist Tag eins
Claude Code ist brillant – aber vergesslich. Ist das Kontextfenster zu Ende oder die Session geschlossen, ist alles weg: warum ihr euch für diese Datenbank entschieden habt, welcher Workaround den Build repariert hat, wo gestern Schluss war. Die übliche Notlösung ist eine immer längere CLAUDE.md – doch die kippt: Ab ein paar hundert Zeilen ignoriert der Agent Regeln, und jede Session bezahlt den vollen Token-Preis für Text, der meist gar nicht relevant ist.
Die Lösung: Session-Hooks, die sich erinnern
Recallbase klinkt sich in die nativen Hooks von Claude Code ein – ganz ohne deinen Workflow zu ändern:
| Hook | Was Recallbase tut |
|---|---|
| SessionStart | Lädt Projekt-Historie, letzte Entscheidungen und bestätigtes Wissen automatisch in den Kontext – kein Briefing, kein „wo waren wir?". |
| Stop (nach jedem Schritt) | Sichert Fortschritt und Transcript – crash-sicher, damit selbst ein Absturz nichts verliert. |
| SessionEnd | Destilliert die Session zu einer strukturierten Zusammenfassung und schließt sie sauber ab. |
Alle Hooks schlucken Fehler: Ist die API mal nicht erreichbar, arbeitet Claude Code normal weiter – nur ohne Gedächtnis-Injektion. Nichts blockiert.
Was beim Start in den Kontext kommt
- Projekt-Historie – die letzten Sessions als kurze, destillierte Zusammenfassungen statt roher Transkripte.
- Bestätigte Erkenntnisse – nur verifiziertes Wissen, keine Vermutungen, damit sich der Agent keine Fehler einlernt.
- Projekt-Wissen aus dem Graphen – relevante Nodes, hart gedeckelt, weil Kontext teuer ist.
- Master-Memory – dauerhafte Fakten und Präferenzen, die für alle Projekte gelten.
Der Clou: Der Kontext bleibt klein und kuratiert. Statt einer 800-Zeilen-Instruktionsdatei bekommt der Agent genau das, was zählt – Details holt er bei Bedarf per semantischer Suche nach.
Über Rechner und Team hinweg
Das Gedächtnis liegt nicht lokal, sondern in deiner Recallbase-Instanz. Wechselst du den Laptop, ist die Historie da. Arbeitet ein Kollege im selben Projekt, sieht er dieselben Entscheidungen – ohne Copy-Paste in irgendeine Datei. Was ein Projekt lernt, wissen alle.
Einrichtung in Minuten
Konto anlegen, Client installieren, einen Befehl ausführen – der trägt die Hooks selbst ein. Oder du fügst einen fertigen Prompt in eine Claude-Code-Session ein und lässt den Agenten alles selbst einrichten. Details in der Anleitung.
Recallbase vs. CLAUDE.md – kurz gesagt
Eine CLAUDE.md ist statisch, wächst unkontrolliert und muss von Hand gepflegt werden. Recallbase schreibt sich selbst aus echten Sessions, hält den Kontext klein und verteilt sich automatisch im Team. Den ausführlichen Vergleich findest du unter Recallbase vs. CLAUDE.md.
Gib Claude Code ein Gedächtnis
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